Nuklearmedizin

Hirnszintigrafie (DAT Scan)

Mit der sogenannten Hirnszintigrafie (Datscan) werden bestimmte Nervenverbindungen (Hirnrezeptoren, Dopamintransporter) mithilfe einer intravenös gegebenen schwach radioaktiven Substanz dargestellt um im Rahmen der Parkinson-Diagnostik sehr frühzeitig eine Unterscheidung zwischen einer harmlosen Form des Zitterns und einer Parkinson-Erkrankung zu finden.

Hierzu werden bildlich sogenannte Stammganglien (Nervenzentren im Hirnstamm) dargestellt. Zur Vorbereitung führen wir zunächst ein persönliches ärztliches Aufklärungsgespräch durch, indem wir ausführlich Untersuchungsablauf und Ihre Vorbereitung besprechen. Bringen Sie hierzu Briefe über Vordiagnosen und eine Medikamentenliste mit. Anschließend wird zu einem mit Ihnen bestimmten Termin die notwendige Substanz von uns bestellt (Kassenleistung).

Ablauf der Untersuchung:

Nach dem durch die orale Verabreichung von Irenattropfen kurzfristig die Jodaufnahme der Schilddrüse blockiert wurde, indiziert man in eine periphere Vene eine geringe Menge radioaktiv markierter Substanz. Die Substanz reichert sich im Laufe von etwa 2 Stunden in bestimmten Zentren im Gehirn an.

Im Anschluss wird die Untersuchung in einer modernen Doppelkopf Kamera im Liegen durchgeführt, die Untersuchung dauert etwa 30-45 Minuten (oft schlafen Patienten aufgrund der ruhigen Umgebung ein). 


Risiken der Untersuchung?

Die Strahlenbelastung ist niedrig und kann mit einer Röntgenuntersuchung verglichen werden, sie liegt zum Vergleich deutlich niedriger als die natürliche Strahlenbelastung an ihrem Wohnort.
Allergien sind überaus selten. 


Kontraindikationen der Untersuchung?

Eine Kontraindikation besteht bei schwangeren Patientinnen und in der Stillzeit.
Direkt nach der Untersuchung besprechen sie mit dem Nuklearmediziner Ihre Diagnose.